STADT LAND

Steiermark Politik | aus FALTER 28/05 vom 13.07.2005

MEDIEN Die steirische Volkspartei setzt gezielt fingierte Leserbriefe und Postings in lokalen Zeitungen und Internetmedien im Landtagswahlkampf ein. Wie aus einer von den Grünen verbreiteten, internen Schulungsunterlage hervorgeht, werden die Wahlkämpfer dazu angehalten, mit Leserbriefen und Internetpostings "Argumentationen, Meinungen aber auch Stimmungen" zu transportieren, auch "sachlich unqualifizierte Einträge zu veröffentlichen" oder "Voves wieder einmal als Faulpelz und Verhinderer darzustellen". Der Autor des Papiers, Peter Puller, beteuert auf Anfrage, dass die Unterlage kein Parteidokument sei, sondern ein "Prozesspapier", das er für die Schulung der freiwilligen Wahlhelfer des Team Steiermark verfasst habe. Und das Zitat "FLH (Frau Landeshauptmann; Anm.) sind die Postings ein besonderes Anliegen"? "Die Chefin zipft es natürlich an, wenn sie im Internet durch den Dreck gezogen wird", sagt Puller. Das Papier sei aber weder mit ihr noch mit der Parteileitung abgestimmt.

GRAZ


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