Her mit den Piefkes?

Politik | HANS PECHAR | aus FALTER 29/05 vom 20.07.2005

UNI-DEBATTE Es ist gut, die Grenzen für Studenten zu öffnen, doch österreichisches Steuergeld ist nicht gut investiert, wenn wir die ganze Welt zu einem kostenlosen Medizinstudium einladen. Eine Replik auf Christoph Chorherr. 

Christoph Chorherrs Beitrag zur Diskussion über das EuGH-Urteil zum Hochschulzugang (Falter 27/05) ist ein Plädoyer für zwei ebenso sympathische wie sachlich gut begründete Ziele: Erstens verlange die Wissensgesellschaft nach keiner Kürzung, sondern einer Ausweitung der Hochschulbildung; und zweitens benötige die europäische Wissensgesellschaft akademische Mobilität bei offenen Grenzen. Also: "Her mit den Piefkes!" (Chorherr) und nicht, wie die SPÖ es will, "Vorrang für Österreichs Studierende".

  Das ist ein erfrischender Kontrapunkt zu dem hysterischen Geseier, das sich zuletzt selbst in Qualitätsblättern breit gemacht hat. Aber warum vertraut Chorherr nicht darauf, dass sich diese Ziele mit den Mitteln realer Politik umsetzen lassen, warum flüchtet


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