Clowns und Rattenfänger

Medien | PATRICIA MUSSI | aus FALTER 29/05 vom 20.07.2005

INTERNET Ein "Wahlkampf-Knigge" der steirischen ÖVP empfiehlt, Gegner mit Postings im Internet anzuschwärzen. Greifen solche Verleumdungen? Welche Macht haben die unzähligen Poster, die ihre Meinungen absondern? 

Wenn hier einige der Meinung sind, dass man die Radikalen gewähren lassen sollte, weil sie sich selbst zum Clown machen, dann gebe ich zu bedenken, dass es MitleserInnen geben kann, die sich von der Meinung' der Clowns angezogen fühlen. Des einen Clown, des anderen Rattenfänger.": So schätzt orf.at-User "humanfactor" die Macht des Internetpostings ein. Auf die Frage "Briten im Visier des Terrors?" ist im eigens eingerichteten Diskussionsbereich auf der Website des ORF eine heiße Debatte entbrannt - unter anderem auch über die Berechtigung der Zensur durch die orf.at-Redaktion.

  Wenn man die Argumente von humanfactor ernst nimmt, dann ist jedes Internetposting ein Pulverfass. Einer schreibt einen Blödsinn, der Nächste glaubt ihn, und ab da gibt es kein Halten mehr.


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