KUSEJS PROGRAMM

Dicht, Dichter, Festspiele

Kultur | aus FALTER 29/05 vom 20.07.2005

Nicht weniger als 18 verschiedene Produktionen umfasst das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele in diesem Jahr - das ist vermutlich Rekord. Wie in den vergangenen Jahren sind die großen Inszenierungen Koproduktionen, die in Salzburg Premiere haben und anschließend nach Berlin, Hamburg oder Wien übersiedeln. Die unspektakulär gute Regisseurin Barbara Frey, die in Österreich noch nie gearbeitet hat, inszeniert Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald" (Residenztheater München, ab 25.7.); Stephan Kimmig, der in Wien voriges Jahr mit dem "Goldenen Vließ" erfolgreich war, nimmt sich Kleists "Penthesilea" vor (Thalia Theater Hamburg, ab 14.8.); und der Turbodramatiker René Pollesch bringt sein neues Stück "Cappuccetto Rosso" (Volksbühne Berlin, ab 24.8.) mit Sophie Rois und Caroline Peters in Salzburg zur Uraufführung. Bereits ausverkauft ist das Gastspiel der Münchner Kammerspiele mit "Othello" (28. und 29.8.) in Luk Percevals Inszenierung, deren deftige Neuübersetzung


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