"Nicht sehr bequem"

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 29/05 vom 20.07.2005

MUSIK Das soeben eröffnete Festival Klangbogen ist das letzte seiner Art. Intendant Roland Geyer sprach mit dem "Falter" über die Zukunft des Theaters an der Wien, über enge Sitze, trockene Akustik und ewige Diskussionen. 

Roland Geyer ist Intendant des Theaters an der Wien, ein Meter siebenundachtzig groß, und auf die Frage, ob er die Parterresitze seines Hauses bequem finde, antwortet er einigermaßen ehrlich: "Nicht sehr." Das Theater an der Wien, 1801 von Mozarts "Zauberflöten"-Librettist Emanuel Schikaneder eröffnet, ist das älteste bestehende Musiktheater der Stadt. Seit Beethoven hier 1805 seinen "Fidelio" uraufführte, wurde der prächtige Saal nur unwesentlich verändert, die Akustik ist nicht zuletzt aufgrund der historischen Holzränge phänomenal. Nur die enge Bestuhlung ist eine Zumutung.

  Als Zumutung haben es auch viele Opernfreunde empfunden, dass dieses traditionsreiche Haus während der letzten Jahrzehnte vorwiegend mit Musicals bespielt wurde. Beides soll Roland


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