STREIFENWEISE

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 29/05 vom 20.07.2005

Es fällt schwer, über "Mr. & Mrs. Smith" mehr als zwei Buchstaben zu verlieren: "Öd". Doug Liman, Regisseur nicht mal unspannender Big-Budget-Thriller wie "The Bourne Identity", hat einen Sommerblockbuster fabriziert, der bis dato allein in den USA 160 Millionen Dollar einspielte. Und bei dem es sich keineswegs, wie manche meinen, um ein Remake der gleichnamigen Hitchcock-Komödie von 1941 handelt, sondern eher um ein Rip-Off von John Hustons Eighties-Komödie "Die Ehre der Prizzis", in der sich ebenfalls Berufskiller in -killerin verliebt. Wie ehedem Jack Nicholson und Kathleen Turner erhalten nun auch Angelina Jolie und Brad Pitt den Auftrag, den eigenen Partner zu liquidieren. Was die (selbstredend rhetorische) Frage aufwirft, ob da wohl die Liebe siegt. Vorgeführt werden etliche James-Bondeske Waffen, vor allem aber zwei Paar gut gepolsterter Lippen, an denen man sich spätestens nach der hundertsten Großaufnahme satt gesehen hat.

  Wäre noch die zweite, vielversprechende Variante


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