Déjà-vu

Steiermark Stadtleben | UTE BAUMHACKL | aus FALTER 29/05 vom 20.07.2005

LOKALTIPP Jubelbotschaft für Traditionalisten: Das Kommod ist wieder da, es heißt nur anders. 

Man kennt das ja sonst nur aus der Science-Fiction: Jemand nimmt die Identität eines anderen an und lebt damit fröhlich weiter. Besonders schön ausgeprägt ist das Phänomen im Horrorfilm, wo manch ein Wirtskörper lange unerkannt unter den Menschen wandelt, wiewohl er längst von einem anderen Wesen besiedelt und beherrscht ist. Eine solche Übernahme hat sich nun auch in Graz vollzogen, allerdings nicht unter Menschen, sondern unter Lokalen. Das ist ja dann weit weniger schauerlich, als wenn in George plötzlich Shlokfrüzz2 wohnt.

  Das Kommod, Tränke und Wohnzimmer von Generationen, ist auferstanden und wieder mitten unter uns. Allerdings heißt es jetzt anders, nämlich Eschenlaube. Auch "die Esche" ist eigentlich ein Grazer Traditionslokal, oder fast. Leider war das Lokal am Glacis zuletzt eher dafür bekannt, dass hier Pimpipublikum Pimpigetränke säuft, Bacardi Breezer und ähnliche


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