Glück ist okay

KLAUS NÜCHTERN | Kultur | aus FALTER 30/05 vom 27.07.2005

LITERATUR Ian McEwans "Saturday" zeigt einen Tag im Leben eines Londoner Neurochirurgen während der großen Friedensdemo vom 15. Februar 2003. 

Der englische Schriftsteller Ian McEwan scheint in letzter Zeit ein wenig zu initialen Flugkatastrophen zu neigen: War es in "Enduring Love" ("Liebeswahn") ein letaler Ballonunfall, in dessen Gefolge Leben und Ehe des Protagonisten einer harten Belastungsprobe ausgesetzt wurden, so beginnt "Saturday", McEwans jüngster Roman, damit, dass der 48-jährige Neurochirurg Henry Perowne in den frühen Morgenstunden aus dem Fenster seiner Londoner Wohnung blickt und am Horizont einen Lichtschein wahrnimmt, den er zunächst als Meteor, dann als Komet deutet, schließlich aber entsetzt als brennendes Flugzeug identifiziert: "Der feurig weiße Kern und der farbige Schweif sind weiter angeschwollen - kein Passagier kann im Mittelteil der Maschine noch leben. Auch dies ein vertrautes Element - das Grauen, das er nicht sehen kann. Aus sicherer Entfernung beobachtete

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