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Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 30/05 vom 27.07.2005

GELSEN Hilfe, die Gelsen kommen. 20 Milliarden sind zwar nicht im Anflug, doch schützen könnte man sich ja trotzdem irgendwie. Aber wie?

Mit was für einer Horrorschlagzeile versetzte die U-Bahn-Zeitung vergangene Woche die Bevölkerung in Angst und Schrecken: "20 Milliarden Gelsen im Anflug auf Wien". Alles nicht so schlimm, beruhigten die Gelsenexperten umgehend, schließlich könne man nicht die Gesamtwasserfläche der Stadt hernehmen und dann Gelsenlarven pro Quadratmeter aufrechnen. Auf fließenden Gewässern vermehren sich die stechenden Insekten nämlich nicht so wie in Regentonnen oder Stehgewässern. Und welche Gelse nimmt schon den weiten Weg von der Lobau in die Innenstadt auf sich, um dort die Leute zu ärgern? Trotzdem: Hochsommerhitze und zwischendurch viel Regen sind eine super Kombination im Gelsenuniversum. Die Viecher sind im Anflug, werden vor allem in der Dämmerung aktiv, und die weiblichen Exemplare stechen dann zu, wenn sie Blut zur Eierproduktion brauchen. Eier


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