Paradise lost

Steiermark Kultur | HERWIG G. HÖLLER | aus FALTER 31/05 vom 03.08.2005

TOURISMUS Das Ende des Schwarzenegger-Museums in Graz und der Governor als "heikle Geschichte". 

Schlechte Umfragewerte, politische Pannen, fragwürdige Verträge mit Bodybuildingmagazinen. Der Stern Arnold Schwarzeneggers sinkt, zumindest im Moment. Aber auch in Graz scheint die Wertschätzung von Schwarzenegger, der vergangenen Samstag seinen 58. Geburtstag feierte, gnadenlos an die politische Konjunktur Kaliforniens gekoppelt zu sein.

  Hatte die junge Volkspartei 2003 noch eine rauschende Wahlparty organisiert, Graz Tourismus seinerzeit ihm zu Ehren sogar den Bären, das kalifornische Wappentier, in die weihnachtliche Eiskrippe eingebunden, scheint der Höhepunkt der steirisch-kalifornischen Völkerfreundschaft überschritten zu sein. 2004 war das nach dem nunmehrigen Politiker benannte Stadion knapp an der Umbenennung vorbeigeschrammt, und auch der Brief des Bürgermeisters Siegfried Nagl (ÖVP) mit der inständigen Bitte, doch bitte, bitte der Todesstrafe zu entsagen, blieb unbeantwortet.


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