STADT LAND

Steiermark Kultur | aus FALTER 31/05 vom 03.08.2005

STEIERMARK Kürzlich wurde der Rechnungshofrohbericht zur Causa Herberstein fertig gestellt. Und anscheinend hat die Herberstein OEG gute Gründe, nervös zu werden. Denn erst nachdem Vertreter der OEG an einer Schlussbesprechung mit dem Rechnungshof teilgenommen hatten und den offensichtlich brisanten Inhalt des Berichts kannten, beschlossen sie, das Land Steiermark auf Unterlassung der Veröffentlichung zu klagen. "Zuerst waren sie kooperativ und haben in alle Unterlagen Einblick gewährt. Erst als die Herberstein OEG den Inhalt kannte, kam es zu Unstimmigkeiten", bestätigt Rechnungshofdirektor Johannes Andrieu. Der Grund für die Klage: Laut Herberstein hätte der Rechnungshof lediglich eine Buchprüfung, nicht aber eine Gebarensprüfung durchführen sollen. Die Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und die Zweckmäßigkeit der Verwendung der öffentlichen Mittel hätten - so Herberstein-Anwältin Claudia Höfler-Staudinger - gar nicht geprüft werden dürfen. Anderer Meinung ist der Rechnungshof:


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige