WIENZEUG

Politik | aus FALTER 31/05 vom 03.08.2005

Weg mit dem Dreck Weil die gesetzlichen Strafandrohungen anscheinend nichts nützen, versuchen Aktivisten das ewige Problem mit den Hundstrümmerln jetzt mit Witz zu bekämpfen. Das Werbe-Netzwerk "die guten" hat spritzige Sujets zum Thema "Weg mit dem Dreck" gestaltet. Das Projekt läuft bereits in fünf Bezirken (5., 7., 8., 11., 13., 18.,). Die Headlines der Motive sind immer auf den jeweiligen Bezirk abgestimmt. In Hietzing etwa zeigen die Plakate einen Mann, der Hundekot vom Boden kletzelt. Darüber steht: "In Hietzing gehen starke Männer in die Knie". Einige Bezirksvorsteher haben sogar Plakate mit ihren eigenen Hunden anfertigen lassen.

Auf den Hund gekommen Hunde haben natürlich auch ihre Verdienste - etwa wenn sie für die Polizei Suchtgift, Sprengstoff und Leichen aufspüren. Wie man die Vierbeiner für solche Kunststücke abrichtet will das Innenministerium den marrokanischen Kollegen beibringen. Damit der nordafrikanische Staat ein eigenes Diensthundewesen aufbauen kann, werden österreichische Experten zwölf zur Ausbildung geeignete Hunde beschaffen und fünf marokkanischen Erzieher ausbilden.

Hunde im Auto "Lassen sie Ihr Tier niemals im Auto, wenn sie in der Sonne parken", warnt Walter Reisp, Leiter des Veterinäramtes Wien. Im Sommer können die Temperaturen dort auf 60 Grad steigen. Eine neue Hotline soll helfen, verantwortungslosen Herrln und Frauerln einzuheizen: Passanten können die Nummer 4000-8060 anrufen, wenn sie ein Vieh hinter einer Windschutzscheibe hächeln sehen.


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