PRESSESCHAU

Medien | NINA HORACZEK | aus FALTER 31/05 vom 03.08.2005

Zwei spektakuläre Promigeschichten mitten in der Saure-Gurken-Zeit, und keine pikanten Details dringen nach außen. Die Häupls trennen sich "in aller Freundschaft", Justizministerin Karin Miklautsch heiratet ihren Herrn Gastinger, und die Medien bleiben außen vor. Österreichs Paparazziszene ist doch nicht so toll, wie uns so mancher Poliker glauben machen will. Nur eines ist im News exklusiv zu erfahren: "Die kirchliche Zeremonie blieb dem Paar verwehrt, da Ehemann Gastinger schon einmal vor dem Altar zugange war." Selbst Woman kümmert sich nur um die psychosomatischen Auswirkungen des Societylebens von Lugner-Spross Jacqueline. Klingt nach einem langweiligen Sommer, wäre da nicht der Welt schönster Finanzminister. Karl-Heinz Grasser, vor kurzem noch bitterböse über die Neugier der Journaille, plaudert in der Krone frisch von der Leber weg über sein Lebensziel ("Ein kompletterer Mensch werden") seine Seepferdchenbadehose ("Es war eine Leihbadehose ..."), den Lieblingsschmuck ("Eine Steinscheibe an einem Lederband") und sonstige Spleens.


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