Clone your own

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 31/05 vom 03.08.2005

FILM Michael Bay hat Trümmer aus anderen Filmen zusammengebastelt und daraus "Die Insel" gemacht. Es geht um schlimme Dinge. 

Ohne irgendwem den Spaß an hinausgezögerten Enthüllungen nehmen zu wollen: Man kennt sich in "Die Insel" ("The Island") am Anfang nicht aus und am Ende auch nicht, und dazwischen wird klar, dass es ums Klonen geht. Sei's drum! Dies ist ein Film von Michael "The Rock" Bay: Also wird in der zweiten Halbzeit, wenn ein Paar vor seinen Züchtern flüchtet, vorschriftsmäßig gerockt, sprich, vieles zertrümmert, zumal an raumzeitlicher und erzählerischer Orientierung. Davor hat der Film uns in eine unterirdische Laboratoriumswelt geführt, in der Menschen im Zustand kindlicher Einfalt gehalten werden, uniformiert und uninformiert. Da ist alles halbmysteriös, halbkonfus und ganz vertraut aus negativ-utopischen Hadern, aus deren Einzelteilen "Die Insel" zusammengebastelt wurde: Von "THX 1138" und "Logan's Run" bis "Running Man", "Matrix" und "Minority Report" ist


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