TIER DER WOCHE

Wasserspiegel

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 31/05 vom 03.08.2005

In-a-gadda-da-vida honey,

don'tcha know that I love you?

Iron Butterfly

Die Schwimm-WM in Montreal ist zu Ende gegangen, und dieser Umstand bedarf natürlich noch der Nachbekrittelung. Interessant, dass eine optisch eher monotone Sportart mit Höchstgeschwindigkeiten eines Fußgängers solches Zuseherinteresse wecken kann. Ich würde viel lieber Bewerbe sehen, wie sie 1900 bei den zweiten olympischen Spielen in Paris ausgetragen wurden. Damals stand noch Hindernisschwimmen am Programm. Leider sind offizielle Wettkämpfe heutzutage nur mehr auf die vier bekannten Schwimmstile reduziert, obwohl viel mehr Techniken bekannt sind. Der japanische Schwimmverband anerkennt zwölf verschiedene Schwimmstile. Zum Beispiel beim Kobori-ryuto-suijutsu-Stil ragt der Körper schräg, fast senkrecht aus dem Wasser. Der Antrieb erfolgt nur durch starken Beinschlag. Das ermöglicht es den Schwimmern, in den Händen eine Waffe zu transportieren, was besonders dann sehr praktisch ist, wenn man von Beruf Samurai


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