Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 32/05 vom 10.08.2005

Es ist 15.50 Uhr. Nur noch zehn (in Ziffern: 10) Minuten und die um 10 Uhr für 14 Uhr angekündigte Kulturaufmachergeschichte wird eintreffen. Alles wird gut, alle sind bester Dinge, jedenfalls zuversichtlich. So sind wir Österreicher: auch noch besser gelaunt als die Deutschen, wenn es uns schlecht geht und wenn es ihnen gut geht. So jedenfalls will es die Österreich-Mystifizierung, die in Deutschland und deutschen Medien wie Spiegel und Stern derzeit fröhliche Urständ feiert. Nina Weißensteiner und Gerald John haben es nun unternommen, die populärsten Mythen geradezubiegen (Seite 8 f). Darüber hinaus hat John auch noch die Covergeschichte über die dürftige Fußballberichterstattung des ORF recherchiert und ORF-Sportchef Elmar Oberhauser nach wochenlangem Bemühen doch noch vors Mikro gekriegt (Seite 13). Die Meinung, dass Fußball nur für Männer interessant sei, ist übrigens umstritten. Andererseits wendet Wolfgang Kralicek, Fußball- und Sexkolumnist (Seite 51), ein: Frauen,


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