Schwarze Löcher

CHRISTIAN FELBER | Vorwort | aus FALTER 32/05 vom 10.08.2005

KOMMENTAR Hedgefonds sind die Vorboten einer verheerenden Entwicklung auf den internationalen Finanzmärkten. 

Das erste prominente Hedgefondsopfer in Deutschland war ausgerechnet die Frankfurter Börse. Das Management wollte die London Stock Exchange übernehmen. Diese Strategie war einigen Hedgefonds, die sich in die Frankfurter Börse eingekauft hatten, zu langfristig. Der Children's Investment Fund ließ den Deal platzen und zwang das Unternehmen zur Ausschüttung seiner Kriegskasse an die Aktionäre. Börsenchef Werner Seifert, der den Frankfurter Aktienmarkt aufgepäppelt hatte, musste gehen.

  Plötzlich sind sie in den Schlagzeilen, die "schwarzen Löcher" der Finanzmärkte, wie der Chef der deutschen Finanzmarktaufsicht, Jochen Sanio, Hedgefonds nennt, weil sie die Intransparenz lieben und keinerlei Regulierung unterliegen. Ihr Name führt in die Irre. Mit Kurssicherungsgeschäften (engl. to hedge = absichern) haben Hedgefonds freilich nichts zu tun. Ihre Ausbreitung ist rasant:

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