MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 32/05 vom 10.08.2005

Rabls Kritik Viel Applaus erntete Peter Rabl, als er sich vergangenen Donnerstag den Fragen der Kurier-Redaktion stellte. Eine Woche zuvor hatte der 57-Jährige seinen Abgang als Chefredakteur und Herausgeber der Tageszeitung angekündigt. Er habe "für sämtliche vorgeschlagenen Investitionen keine Unterstützung des Eigentümers mehr gehabt", begründete Rabl laut Sitzungsprotokoll seinen Rückzug. Der Eigentümer - gemeint ist wohl Raiffeisen-General Christian Konrad - habe zwar gefordert, dass der Kurier besser werden müsse. Auf die Frage, was damit gemeint sei, habe er aber keine Antwort erhalten, wird Rabl zitiert. Neuer Herausgeber soll eine Person vom Zuschnitt eines Hugo Portisch werden.

Gigantische Fusion Für knapp 2,5 Milliarden Euro kauft der größte europäische Zeitungsverleger, der Springer-Verlag, die Mehrheit an Pro7Sat.1, dem größten deutschen TV-Konzern. Durch die Verschmelzung entsteht der zweitgrößte deutsche Medienkonzern.

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