Unterwanderung

Stadtleben | GABI HORAK | aus FALTER 32/05 vom 10.08.2005

U-Bahn-Bau Die Wiener Linien bieten jetzt Führungen durch die Baustelle der U2-Verlängerung an. Ohne Helm und feste Schuhe geht gar nichts. 

Einige stehen mit Gummistiefeln auf der Praterstraße und warten auf den Ingenieur. Die meisten sind dem Rat der Wiener Linien gefolgt und tragen "robustes Schuhwerk", ein paar wollten ihre Sommerschlapfen nicht gegen Turnschuhe eintauschen. Der Ingenieur heißt Walter Zemen, als Ombudsmann der Wiener Linien für den Bauabschnitt Praterstern nimmt er Beschwerden der Anrainer entgegen und macht hin und wieder auch Hausbesuche. Außerdem ist er verantwortlich für die Führungen durch die U-Bahn-Baustelle, die es ab sofort jeden Donnerstag gibt.

  Hundert Leute für eine Führung in den Wiener Untergrund - das ist zu viel. Spontan teilt man die Besucher in mehrere Gruppen und setzt Kollegen als Gruppenleiter ein. Dreißig Personen pro Gruppenleiter - mehr geht aus Sicherheitsgründen nicht. "Und ohne Schutzhelm geht mir keiner runter", sagt Zemen


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