Die arme Zaha

Stadtleben | TEX RUBINOWITZ | aus FALTER 32/05 vom 10.08.2005

RUBINOWIEN In der "Falter"-Sommerserie geht's diesmal um ein neues Bauwerk am Donaukanal. 

Leider ist es und bleibt es so, dass das einzige gut gelungene Bauwerk, das die große irakische Architektin Zaha Hadid in Wien hinterlassen hat, das sensationell schöne Bühnenbild war, das sie für das Konzert der Pet Shop Boys gebaut hat. Das war 1999 in dieser frostigen Halle im Prater, die alle zwei Monate ihren Namen gewechselt hat. Jeder, der dort war, erinnert sich mit einem Schauer der Wonne an diese wunderbare Rampe, auf der sich das in Ausstattung, Choreografie und Musik aufs Geschmeidigste kommunizierende Konzert stattfand: Stil bis zum Abwinken, keine Band der Welt hat so viel davon.

  Frau Hadids Baubio ist ja noch verhältnismäßig schmal und wird gerade ergänzt durch ein Objekt, das sie in der Spittelau im Begriff ist fertig zu stellen. Und bei allem Respekt muss man leider wirklich konstatieren, dass hier seitens der Baumeisterin, aber auch der zukünftigen Bewohner, von einem


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