Im Zaubergarten

Steiermark Stadtleben | UTE BAUMHACKL | aus FALTER 32/05 vom 10.08.2005

LOKALTIPP Das Café Fotter in der Attemsgasse trotzt den Zeitläuften mit einer nur ihm eigenen Eleganz. 

Auch lustig, dass man in unmittelbarer Nähe zum Hauptgebäude der Uni, gleich ums Eck von der Vorklinik, in eine Gasse treten kann, in der der studentische Frohsinn mit seinen Cocktailbars und Bierhütten nie Fuß gefasst hat. Die Attemsgasse mit ihren kleinen Häusern ist schon fast verdächtig ruhig. Das einzig eindeutig Zeitgenössische ist der Parkscheinautomat vor dem Frisiersalon Hilde, der seinen Eingang mit einem Buntnesseltopf dekoriert und in dem Waschen, Fönen, Legen noch in Schilling ausgepreist ist. Schräg vis-a-vis befindet sich das zweite öffentliche Etablissement der Gasse, das Café Fotter, noch ein gutes Stück älter als die Hilde und unter Insidern entsprechend institutionalisiert.

  "Gutes Haus- und sächsisches Brod. Feines Elisabethbrod. Gesundheitsschrottbrod" wirbt die Marmortafel links vom Eingang, "Feinstes Kaiser-, Kipfel u. Milchgebäck. Wiener Dessert.


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