VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

Ich weiß nicht, ob es der erste war, der letzte war es bei weitem nicht. Aber schon wegen der wunderbaren Zitate gehört jener Bericht hierher, den Mischa Jäger (in Vorspann und Impressum damals übrigens Michael genannt) unter dem Titel "Der Tod und das Immergleiche" über die Krise der AZ ahnungsvoll verfasste. Nach Kreiskys Abgang stand die Schließung der Arbeiterzeitung zur Debatte, zugleich favorisierte Bürgermeister Helmut Zilk eine Kooperation der Wiener SPÖ mit der Kronen Zeitung bei einer Gratispostwurfzeitung. Bruno Kreisky sagte dazu: "Natürlich, der Zilk und der Dichand sind gute Freund', des waß ma eh, und da kann ma sich ja vorstellen, was da rauskommen wird, ein Privatblattl für die beiden Herren, damit wird doch nur der Weg bereitet für... na, ich will mich da gar net weiter äußern."

  Der Weg sollte, munkelte man, für ein Privat-TV der Krone vorbereitet werden. Dazu ist es noch nicht gekommen, auch der Vorwärts-Verlag wurde damals nicht liquidiert. In Anbetracht


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