Ich räume mein Büro auf

Vorwort | ARMIN THURNHER | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Warum mein Büro voll Papier ist. Ein Plädoyer für das exzessive Aufheben alter Zeitungen. 

In einer Zeit sommerlicher Nichtsnutzigkeit und allgemeiner Ereignislosigkeit, in der sich Schlechtwetter und Kombilohn um Platz eins im politischen Partygespräch balgen, kann man an dieser Stelle mit der Themenwahl etwas freier verfahren. Wenn es die Ereignisse der nächsten Wochen erlauben, und wer könnte in Zeiten der Parlamentsferien und Toskanaurlaube daran zweifeln, dass sie es erlauben, möchte ich mir hier ein kleines Freispiel gönnen, abseits der Tagesaktualität. Heute möchte ich Ihnen über mein Büro berichten. In den nächsten Tagen soll es vom Maler renoviert werden, was mich zu gewissen Aufräumarbeiten zwingt.

Der merkwürdige Ausdruck auf den Gesichtern der Besucher, welche dieses Büro betraten, konnte mir schon bisher nicht entgehen. Die höflicheren unter ihnen versuchten, ihr Befremden zu verbergen, Freunde brachten ihre Besorgnis offen zum Ausdruck,


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