"Das wird ganz straight"

GERALD JOHN | Medien | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

ORF Armin Wolf, Moderator der "Sommergespräche", über schwafelnde Politiker und predigende Kardinäle, den schnellen Schüssel und den untergriffigen Gusenbauer, politische Interventionen und jene Seher, die ihn für eine "Drecksau" halten. 

Gequatsche im Schwimmbad, Politiker im Wordrap, Halbpromis mit blöden Fragen: Die "Sommergespräche" haben im ORF eine lange, aber nicht glorreiche Geschichte. Manchmal waren sie peinlich, meistens einfach nur öd. Trotzdem hält der öffentlich-rechtliche Sender diese Tradition seit 1981 hoch - und schickt heuer Armin Wolf ins Rennen, der sich den Ruf als hartnäckigster Fragesteller des ORF erarbeitet hat. Der 39-jährige Moderator der "Zeit im Bild 2", der für seine Interviews den Concordia-Preis für Pressefreiheit einheimste, ist deshalb bei vielen einflussreichen Politikern nicht sonderlich beliebt. Aber auch mit seinem Chefredakteur Werner Mück, dem die Opposition ÖVP-Lastigkeit vorwirft, kommt Wolf laut ORF-Insidern immer wieder übers

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