Raus aus dem Sommerloch

DIE KULTURREDAKTION | Kultur | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

SERVICE Im August gehen nicht nur die meisten Wirte auf Urlaub, sondern auch die meisten Veranstalter. Schlagartig wird Wien zur Kultursteppe. Der "Falter" schafft Abhilfe und erklärt, wie man es schafft, während der Dürreperiode doch nicht zu verdursten.

Das Sommerloch gehört zu der genannten Jahreszeit so wie der Sommerspritzer, der Schanigarten und das Schlechtwettergematschker. Das Sommerloch manifestiert sich vor allem in dem Hinweis, irgendeine Aufregung verdanke sich dem Sommerloch. In der Regel wird das just von jenen bemerkt, die die entsprechende Debatte eine Woche davor angezettelt haben. Mit anderen Worten: Das Sommerloch existiert nur, weil es das Wort "Sommerloch" gibt.

  Jedenfalls konnte man das bislang einigermaßen gut begründet behaupten. Nun ist das Sommerloch aber auch in seiner außersprachlichen Existenz manifest geworden. Wir haben es mit eigenen Augen gesehen! Es befindet sich dort, wo übers Jahr jede Menge Kunst und Kultur drinnen ist. Die ist dann auf Urlaub.

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