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GERHARD STÖGER | Kultur | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

Spätestens seit dem Erfolg von Franz Ferdinand - ihr zweites Album erscheint übrigens Anfang Oktober - bildet die Popmusik um 1980 die wichtigste Inspirationsquelle junger Gitarrenbands. Als schöne Begleiterscheinung dieser Neo-New-Wave und Post-Punk-Welle werden vermehrt auch die Originale wieder ausgegraben. "Kiss the Future" (Soul Jazz/Hoanzl) etwa vermittelt einen - mit zwölf Stücken freilich allzu knapp bemessenen - Einblick ins Schaffen des Bristoler Popfreidenkers Mark Stewart. Als Sänger und konzeptueller Kopf der Pop Group schloss er Punk Ende der Siebziger mit Funk und linker Agitation kurz; mit der aus amerikanischen HipHop-Urgesteinen bestehenden Begleitband The Maffia kombinierte er später wie mit seinen wenigen Soloalben Dub, Industrial und gerechten Zorn. In ihrer Widerborstigkeit ungemein reizvoll, glänzt diese Musik durch aufregende und aufgeregte Unbarmherzigkeit - allen voran die beiden Pop-Group-Stücke "We Are All Prostitutes" und das an die damals gerade ins

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