Italienisch sitzen

BARBARA ZEMAN | Stadtleben | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

MÖBEL Divani e poltrone: In Wien-Neubau kann man jetzt italienische Sitzmöbel kaufen.

Die Firma Giulio Marelli liegt mitten in der italienischen Pampa, zwanzig Kilometer nördlich von Mailand. Dort begann Herr Marelli in den Zwanzigerjahren zunächst Holzsessel zu zimmern, bis der gewitzte Kerl schließlich dazu überging, Polstermöbelproduzenten mit Holzgestellen zu beliefern. Anfang der Achtzigerjahre wollte er es aber wissen und stieg selbst ein, erst in das Leder- und später auch Polstermöbelgeschäft. Ambitionierte Designer entwarfen damals Modelle, die auch heute noch die schlichte Linie der Möbelstücke beherrschen. In der neuen Wiener Filiale wird einem fast schwindelig vor lauter Geradlinigkeit, die Farben des Mobiliars sind dezent bis bedeckt, nur einige Entwürfe geben sich in grellen Farben modisch. Ansehen sollte man sich die exponierten Stücke unbedingt, unter anderem weil die Firma bis vor einem Monat in Österreich nicht vertreten - und die Einrichtungsgegenstände

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