"Entschuldigung, ich bin allein"

DONJA NOORMOFIIDI und GERLINDE PÖLSLER | Steiermark Politik | aus FALTER 33/05 vom 17.08.2005

LANDTAGSWAHLEN KPÖ-Chef Ernest Kaltenegger sagt "Njet" zur VP, hält sich zur SP eine Hintertür offen und erklärt, warum es doch immer der Herr Kaltenegger sein muss. 

KPÖ-Chef Ernest Kaltenegger ringt mit Grünen und Liste Hirschmann um Platz drei bei den Landtagswahlen im Oktober. Nach seinem 21-Prozent-Erfolg bei den Gemeinderatswahlen im Jahr 2003 und guten Ergebnissen bei den Gemeinderatswahlen im März wittert der "Engel der Mieter" nun die historische Chance: Erstmals seit 1970 will Kaltenegger die KPÖ wieder in den steirischen Landtag führen. Sein Ziel: ein Grundmandat in Graz und mithilfe eines Restmandats zwei Mandate, also Klubstärke zu erreichen. Aktuelle Umfragen attestieren der Liste Kaltenegger bis zu fünf Prozent der Wählerstimmen, damit wäre der Einzug in den Landtag geschafft.

Falter: Auf Ihren neuen Wahlplakaten ist zu lesen: "Geben statt nehmen". Das hat uns an die Bibel erinnert. Ein christlicher Ansatz?

Ernest Kaltenegger: Nicht unbedingt - auch ein kommunistischer.

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