Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

Man kennt es von der Mariahilfer Straße oder aus dem Prater - das Hütchenspiel. Hektisch wird mit drei Schächtelchen und einer kleinen Kugel sowie mit Geldscheinen hantiert, selbst blauäugige Passanten dämmert bald, dass die Hütchenspielerei etwas anderes ist als Tempelhupfn oder Gummitwist. Stimmt. Hütchenspiel ist meistens illegal - wann nicht, erfahren Sie im entsprechenden Artikel von Christopher Wurmdobler (Seite 56). Wurmdobler hockt auf dem Boden seines frisch ausgemalten Büros, schreit mit unzuordenbarem Akzent "Wo is Ball?!" und bewegt drei sehr authentisch aussehende Hütchenspielerschächtelchen übers Parkett. Eine kleine Stanniolkugel ist immer wieder zu sehen, besonders dann, wenn sie vom einen zum anderen Schächtelchen wandert. Wurmdobler ist ein einigermaßen lausiger Hütchenspieler. Aber er ist ja auch noch in Ausbildung. Hoffen Sie mit mir, dass Wurmdobler nie arbeitslos wird.

Das Hütchenspiel lässt Gerald John kalt. Seine Freizeit verbringt er nicht in den


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