FRAUENHANDEL Erst drohen sie, ihnen die Beine zu brechen, dann vermitteln sie minderjährige Mädchen als "Penthouse Pets" an Staranwälte, Manager und Diplomaten. Ein Lauschangriff auf eine noble Wiener Begleitagentur zeigt, wie osteuropäische Mädchen in die Betten betuchter Herren geliefert werden. 

FLORIAN KLENK | Politik | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

"Einfach hinklatschen"

Der prominente US-Anwalt zum Beispiel. Beklagte tagsüber vor Journalisten und Politikern das Unrecht dieser Welt. Abends ließ er sich und seinem prominenten Mandanten ein paar Mädchen ins Intercontinental liefern. An die Zimmertür klopft Inga. Schülerin aus Litauen, 17 Jahre alt.

  Oder der Mann von McKinsey. Er rief an, weil er eine "süße, kleine Stute" suchte. Um "einfach Spaß zu haben und einfach mal hinzuklatschen", wie er es nennt.

  Ein Uniprofessor aus den USA meldete sich, weil er eine "Jungfrau" in Anwesenheit ihrer Schwester "richtig durchficken" wollte. 15 Jahre sollte sie alt sein. 4000 Euro würde er dafür bezahlen.

  Ein Mitarbeiter der saudiarabischen Botschaft in Wien begehrte eine 19-jährige Jungfrau zu "buchen". "Die hab ich zum Versteigern unten", bedauerte der Mann am anderen Ende der Leitung. Unten, in den Emiraten.

  Ein Geschäftsmann aus Paris erkundigt sich nach der kleinen Laura und erfährt: "Die hat einen Makel, das sage ich

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