WIENZEUG

Politik | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

Wahlhilfe Am 23. Oktober müssen die Wiener in die Wahlkabine - aber schon jetzt können Unentschlossene in einer virtuellen Wahlkabine überprüfen, welche Partei ihre Interessen am besten vertritt: Mit dem Politologen Peter Filzmaier und einer Journalistenjury hat Public Netbase einen Katalog entscheidender Fragen zur Wiener Wahl erstellt, den Politiker von KPÖ bis BZÖ brav beantwortet haben.

Frauenkino Anlässlich des Gedenkjahres bringt das Topkino - in Kooperation mit der Frauenabteilung der Stadt Wien - eine Reihe österreichischer Filme, die sich den weiblichen Rollenbildern der letzten sechzig Jahre widmen. Gezeigt werden unter anderem "Erinnerungen aus dem Widerstand" von Margarethe Schütte-Lihotzky und "Nordrand" von Barbara Albert.

Samstag, 27. 8., bis Dienstag, 30. 8., ab 19 bzw. 21 Uhr, Topkino, 6., Rahlgasse 1. Der Eintritt ist frei, Karten gibt es eine Stunde vor Beginn.

Einspruch gegen AKW Paks Wie der Falter (25/05) berichtete, will Ungarn den Betrieb der alten sowjetischen Reaktoren im Atomkraftwerk Paks auf insgesamt fünfzig Jahre verlängern, obwohl die Atommeiler ursprünglich nur für eine Laufzeit von dreißig Jahren konzipiert wurden. Österreich genießt in dem Betriebsverlängerungsverfahren, das eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorsieht, Parteienstellung. Bis 9. September können nun österreichische Staatsbürger ihre Einwände geltend machen. In Wien liegen detaillierte Unterlagen über das ungarische AKW bei der MA 22 (1., Ebendorferstraße 2, 4. Stock, Zimmer 404) zur Einsicht auf. Auf der Website der Umweltschutzorganisation Global 2000 findet man ein vorgefertigtes Formular, mit dem Einspruch erhoben werden kann. Im AKW Paks, das rund 250 Kilometer von Wien entfernt liegt, gab es vor zwei Jahren einen schweren Störfall bei der Reinigung von Brennelementen.


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