NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

GLOBAL/LOKAL

Roy Paci & Aretuska: Parola d'onore

V2 Records/Rough Trade

Rein äußerlich sind die Herren Sizilianer wie aus dem Bilderbuch: pechschwarzes Haar mit ordentlich Öl, Goldketterl galore und dunkler Nadelstreif. Im Übrigen macht das Tentett von Aretuska, der heißesten Band unter der Sonne Süditaliens, ganz auf Kosmopolitismus - schließlich hat Roy Paci, der Chef der Band, auch schon für Manu Chao die Trompete geblasen. Die Nummern heißen "Gastarbeiter" (Text: "They called me gastarbeiter, spaghettifresser, itaka"), "Shock Politik" oder "Fela Kuti Aye!" und sind stilistisch eine ziemlich feurige Mischkulanz aus Ska, Mambo, Balkan-Turbopop und italienischer Folklore. Also doch irgendwie à la siciliana.

KLAUS TASCHWER

POP

Goldfrapp: Supernature

Mute/EMI

"Ooh La La", tönt es gleich zu Beginn überdeutlich: Alison Goldfrapp und ihr Studiopartner Will Gregory haben ihren Glam-Pop auf Album Nummer drei deutlich Richtung Kylie orientiert. Mit simplen, mitunter an T.Rex orientierten Shuffle-Grooves,


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