Going to Montana soon ...

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

FILM Wim Wenders' jüngster Film "Don't Come Knocking" über die Heimatsuche eines Kinocowboys fängt ganz gut an und hört furchtbar auf. 

Howard Spence, ein alternder Kinocowboy, hat die Krise. Zu viele junge Mädchen und zu viele schlechte Filme erinnern ihn bloß noch daran, dass seine große Zeit schon lange vorbei ist. Eines schönen Morgens schwingt er sich aufs Pferd und reitet davon. Haut während eines Drehs, mitten in der Wüste, einfach ab; der Film, in dem er hätte mitspielen sollen, heißt denn auch "Phantom of the West".

  "Don't Come Knocking", der neue Film von Wim Wenders, beginnt, wie so viele Arbeiten des Regisseurs, mit einer Szene, "als schlage man die Augen auf". Aber nicht allein sein Held wird schon bald von der Wirklichkeit eingeholt, auch sein Film. Beide wirken hoffnungslos antiquiert. Vielleicht, weil die Geschichte doch stark an die Geschichte von "Paris, Texas" (1984) erinnert. Sam Shepard, seinerzeit nur Drehbuchautor, hat diesmal auch gleich noch selbst

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