HÜTCHENSPIEL

Man kann nicht gewinnen

Stadtleben | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

Das Hütchenspiel kannten schon die alten Ägypter, die ließen beim "Galli Galli", statt einer Papier- oder Alufolienkugel wie die Straßentrickser heute, Küken verschwinden. Hieronymus Bosch zeigt auf einem Gemälde aus dem 15. Jahrhundert einen Gaukler mit Publikum und Bechern vor sich auf dem Tisch. Links im Bild ist ein Taschendieb bei der Arbeit zu sehen - ein Hinweis auf das kriminelle Umfeld. Heute spielt man das Hütchenspiel meist direkt auf dem Boden und nimmt dabei einen Teppich oder ein Stück Pappe als Unterlage. Die Situation am Boden erschwert es den Teilnehmern, ins Spiel einzugreifen. Die Hütchen sind Schubfächer von Zündholzschachteln, die an den Kanten mit Plastikband verstärkt sind. Unter einem Hütchen lässt der Spieler die Kugel verschwinden, tauscht und schiebt die Hütchen mehrfach, dann wird ein Mitspieler aufgefordert, einen Geldbetrag (fünfzig Euro sind üblich) auf jenes zu setzen, unter dem er die Kugel vermutet. Der Spieler deckt auf, ist die Kugel

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