Grafik überall!

Steiermark Kultur | HERWIG G. HÖLLER | aus FALTER 34/05 vom 24.08.2005

SLOWENIEN Die Grafik-Biennale von Ljubljana feiert ihren fünfzigsten Geburtstag und zeigt ein breites Spektrum von Goya bis Punk. 

Dem kalten Krieg sei Dank. Zumindest für die Laibacher "GraficÇni bienale", die diesen Sommer zum 26. Mal in der slowenischen Metropole stattfindet. 1955 gegründet und damit eine der längstdienenden Grafikbiennalen, profitierte die Veranstaltung von der deklarierten Blockfreiheit des sozialistischen Jugoslawien, die reichhaltigen Kulturaustausch im Sinne der Völkerfreundschaft ermöglichte. Hier konnte stets Kunst aus Ost, West und Süd, Zweiter, Erster und Dritter Welt gezeigt werden.

  Auch wenn sich Zeiten und die Welt seit damals verändert haben - die Grafikbiennale hält so manche Tradition hoch und verfügt nach wie vor über ein beachtliches internationales Netzwerk. So hat Kurator Jure Miku - für die Hauptausstellung im Tabakmuseum, die den etwas sperrigen Titel "Sunek" ("Stoß") trägt - 18 Institutionen aus Afrika, beiden Amerikas, Asien


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