Franz und die Frauen

Steiermark Kultur | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 35/05 vom 31.08.2005

LANDTAGSWAHLEN SPÖ-Chef Franz Voves hat sein Versprechen, eine Frau in die Regierungsmannschaft zu holen, zur Hälfte eingelöst. 

Lange Zeit war zwischen Franz Voves und den Frauen dicke Luft. Schon der Einstand des SP-Chefs im März 2002 war von Misstönen begleitet: Nur eine Woche nach seiner Wahl zum Nachfolger Peter Schachner-Blazizeks hatte der politische Quereinsteiger zur Steigerung seiner Bekanntheit einen "Steirerpass" an 470.000 steirische Haushalte versenden lassen. Darin war nicht nur zu lesen, dass Voves auf den Spitznamen "Pezi" hört, sondern auch, dass er "für die Steirer" gute Arbeit leisten wolle. Und die Steirerinnen?

  Zum Aufstand steigerte sich der Unmut ein Jahr später, als es galt, einen Nachfolger für Spitalslandesrat Günter Dörflinger zu finden. Voves nominierte Wolfgang Erlitz, die Parteifrauen unter der Vorsitzenden Barbara Gross, die zunächst noch selbst zu den Favoritinnen gezählt hatte, beschlossen, die Nominierung des Langzeitpolitikers zu verweigern,


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