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Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 35/05 vom 31.08.2005

FILM In "Land of the Dead", dem vierten Teil seines Zombiezyklus, weckt Horrorveteran George A. Romero wieder die Verdammten dieser Erde auf. 

Angesichts all der amerikanischen Schocker, die derzeit an die Horrorfilmklassik der Siebzigerjahre anknüpfen, hat es fast etwas Feierliches, wenn nun auch ein Veteran von damals einen neuen Film präsentiert. Mit "Land of the Dead" setzt George A. Romero seinen Zombiezyklus fort - 37 Jahre nach dessen Auftakt "Night of the Living Dead", zwei Jahrzehnte nach dem dritten Teil "Day of the Dead". Dabei spielt Romero die Aura des "Originals" inmitten von Epigonen ebenso wenig aus wie er sich um einen zeitgemäßen Touch seiner Bilder bemüht. Während heutiger Retrohorror dem Gespür für die Sinnlichkeit alter Motive frönt ("House of Wax") oder stilverliebtes Upgrading betreibt wie die Neuauflagen von "Texas Chainsaw Massacre" oder von Romeros zweitem Zombiefilm "Dawn of the Dead", bleibt der heute 65-jährige Regisseur aus Pittsburgh stur.

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