On the Road Again

Kultur | GERHARD MIDDING | aus FALTER 36/05 vom 07.09.2005

FILM In seinem jüngsten Film "Broken Flowers" hat Jim Jarmusch Stars wie Bill Murray und Sharon Stone eingesetzt und ist dem Mainstream dennoch entfernt geblieben. Mit dem "Falter" sprach Jarmusch über seine Arbeit mit Schauspielern, über seinen Hang zu Roadmovies und über Erleuchtung beim Schuhebinden. 

Das Image des letzten amerikanischen Independentfilmers muss Jim Jarmusch gar nicht erst pflegen, er verkörpert es mit Selbstverständlichkeit. Auch 25 Jahre nach seinem Regiedebüt "Permanent Vacation" kommt es dem Regisseur nicht in den Sinn, sich seinen kreativen Eigensinn von den großen Hollywood-Studios mit lukrativen Verträgen abkaufen zu lassen. Sein Kino ist noch immer so lakonisch wie "Stranger Than Paradise", mit dem Jarmusch 1985 berühmt wurde. Den Ruhm und das bisschen Macht, die er seither errungen hat, nutzt er zum Schutz seiner Unabhängigkeit; in seinen Verträgen lässt er sich etwa zusichern, dass höchstens ein Fünftel der Verleihkopien synchronisiert wird.

  "Broken


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