Der Herr im Ringe

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 36/05 vom 07.09.2005

FILM Das rechtspopulistische Boxerdrama "Cinderella Man - Das Comeback" spielt zur Zeit der großen Depression und hinterlässt eine solche. 

In der gesamten Historie des Boxens wird sich keine Geschichte finden, die sich mit dem Leben von James Braddock vergleichen lässt. So elegant steht es am Beginn von "Cinderella Man - Das Comeback" geschrieben, einem biografischen Zeitgeschichtsdrama von Ron Howard. Der erzählte uns schon in "Apollo 13" oder "A Beautiful Mind" erbauliche Zeitgeschichten über Amerikaner, die an sich glauben, sich durchboxen et cetera. Den unvergleichlichen Braddock, einen um 1935 populären Boxer aus kleinen irischen Verhältnissen, spielt Russell Crowe (der ja auch als Privatmann für Körperverletzung gut ist).

  Ein Vergleich sei doch gewagt: Der Film zeigt indirekt, wie interessant Kinobiografien wie etwa "The Aviator" oder - um im Ring zu bleiben - "Ali" waren; ganz zu schweigen von "Raging Bull", der in einer anderen Gewichtsklasse spielt. "Das Comeback"


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