Es ist angerichtet

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 36/05 vom 07.09.2005

THEATER Die Ära Schottenberg am Volkstheater ist eröffnet. Womit das Wichtigste über Johann Kresniks Inszenierung "Spiegelgrund" auch schon gesagt wäre. 

Wenn an einem Theater eine neue Ära beginnt, hat das etwas Magisches an sich. Neues Spiel, neues Glück: Wenn der Reset-Knopf gedrückt ist, scheint auf einmal wieder alles möglich. Entsprechend aufgekratzt war die Stimmung am vergangenen Sonntag im Volkstheater, als nach 17 Jahren Emmy Werner die Direktion Michael Schottenberg eröffnet wurde. Irgendwie haben sich alle ein Wunder erwartet, zumindest aber ein ganz neues Volkstheater.

  Die äußerlichen Veränderungen sind dezent, aber effektvoll. Auf der Kuppel des Theaters prangt das neue Logo (ein roter Stern, der einige Beobachter merkwürdigerweise an die Berliner Volksbühne erinnert, obwohl die ein ganz anderes Logo hat); in den Schaukästen an der Fassade flimmern Monitore, auf denen coole Trailer laufen (gestaltet von der Wiener Videowerkstatt Zone); das hässliche Transparent


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