AUFGEBLÄTTERT

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 36/05 vom 07.09.2005

Egal, ob man nun als mongolisches Nomadenkind auf die Welt gekommen ist oder als Mitglied der englischen Upperclass - die soeben zu Ende gegangenen Sommerferien gibt es für alle Schüler dieser Welt. Sie werden halt nur etwas anders verbracht. Die sechsjährige Nansaa zum Beispiel kehrt nach dem Ende des Unterrichtsjahrs aus der fernen Stadt zurück in die einsame Steppe, wo sie gemeinsam mit ihren Eltern auf die Tiere und ihre kleinen Geschwister aufpassen muss. Ihre Erlebnisse kann man sich in "Die Höhle des Gelben Hundes" zurzeit in den österreichischen Kinos ansehen - oder im gleichnamigen Buch nachlesen, dass die Regisseurin Byambasuren Davaa gemeinsam mit ihrer Regieassistentin Lisa Reisch verfasst hat. Dazwischen erzählt Davaa von ihrer eigenen Kindheit, den Umbrüchen in der mongolischen Gesellschaft, den Dreharbeiten, aber auch ihren Erfahrungen in Deutschland, wo sie seit 1999 lebt. Und ein paar schöne Zeilen aus mongolischen Gedichten sind auch eingefügt, wie zum Beispiel:


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