BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 36/05 vom 07.09.2005

Nicht, dass der im vorigen Herbst verstorbene Richard Avedon etwa für Stephanie Seymours Hintern unempfänglich gewesen wäre, aber er hat dergleichen Reize doch mit unendlich mehr Charme, Eleganz und Ironie in Szene gesetzt als sein Kollege Helmut Newton. Und zwischen all dem Sex and Glamour - schön wie nie: die Monroe; tragic as can be: die Callas; lustiger denn je: die Duras - platziert Avedon in seinem letzten zu Lebzeiten konzipierten Buch die Porträts weniger oder unbekannter Frauen, die um nichts weniger spannend sind. Den Bogen raus aber haben Suzy Parker und Robin Tattersall, die 1956 über den Place de la Concorde rollschuhten, um Werbung für Dior zu machen. Richard Avedon: Woman in the Mirror. München 2005 (Schirmer/ Mosel). 248 S., 125 Tafeln in Farbe und Tritone. E 70,- / K. N.


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