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KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

Manchmal fühlt man sich hier in der Marc-Aurel-Straße so richtig vernetzt und gesamteuropäisch eingebunden. Aus Frankfurt ruft Armin Thurnher an, um nachzufragen, ob eh alles laufe wie gewohnt; bis auf den Umstand, dass der Chefredakteur an einem Montag in Frankfurt weilt - ja. Was macht Thurnher in Frankfurt? Er einigt sich mit seinen fünf Kolleginnen und Kollegen von der Jury des Deutschen Buchpreises auf eine Shortlist von Kandidaten. Bekannt gegeben wird sie allerdings erst in einer Woche. So much for an der Quelle sitzen.

Aus Frankreich meldet sich Tex Rubinowitz mit der Frage der Woche: Ob er seine Zeichnung eigentlich schon abgeliefert habe? Leicht möglich, dass der Mann noch an den Spätfolgen des Marathonlaufes im Medoc vom Sonntag laboriert. Der Witz an dieser "Sportveranstaltung" ist, dass man durch Weingüter hoppelt, dort mit edlen Rotweinen bewirtet wird, dazwischen ein paar Häppchen Käse einwirft, die ein oder andere Auster schlürft. Tex hat etwas über fünf Stunden

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