Schluss mit Stahlhelm

NINA WEISSENSTEINER | Politik | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

WIENER WAHL Nach dem Grünen Günter Kenesei setzt die ÖVP noch zwei Quereinsteiger ganz oben auf die Liste - um den Ökos junge, urbane Wähler abzuluchsen. 

Dieser Wahlkampf wird gähnend langweilig. Das Rennen um den ersten Platz ist gelaufen. Am Wahlsieg der roten Bürgermeisterpartei gibt es nichts mehr zu rütteln. Laut Umfragen werden Michael Häupls Genossen um die 55 Prozent einstreifen.

  Dieser Wahlkampf könnte dramatisch werden. Laut Demoskopen liefern sich die Grünen mit den Schwarzen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Damit haben die Ökos bei Landtagswahlen erstmals gute Chancen, zur zweitstärksten Partei aufzusteigen.

  Deswegen lässt ÖVP-Frontman Johannes "Gio" Hahn keine Gelegenheit mehr aus, über den Kurs seiner Kontrahentin Maria Vassilakou herzuziehen. "Die Wiener Grünen sind wie ein Pudding, den man an die Wand nageln will", recycelte Hahn vor kurzem einen Spruch, mit dem man bisher eigentlich ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer charakterisiert hat. Parallel dazu kämpft

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