Oben ohne

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

KUNST Christian Ludwig Attersee feiert seinen 65er. Zu diesem Anlass zeigt seine Frau im BA-CA Kunstforum Bilder aus den letzten zehn Jahren. 

Das ist ungefähr so, wie wenn ich die neue Platte von Rainhard Fendrich besprechen müsste", bemerkt Popkollege Gerhard Stöger mitleidsvoll. Der Vergleich ist nicht schlecht. So wie der Liedermacher Fendrich einen massentauglichen Sektor der österreichischen Musikproduktion bedient, stellt der Maler Christian Ludwig Attersee für eine gewisse Sparte des heimischen Kunstmarkts einen Evergreen dar. Obwohl sie früher spöttisch gegenüber der Gesellschaft auftraten, waren sie doch nie versucht, in Kunst etwas anderes als Unterhaltung zu sehen. Für die heimische Öffentlichkeit ist es so was von egal, was die beiden liefern - sie gehören längst zu "uns".

  Macho Macho. Bis heute zehrt Attersee von seinen Anfängen - kein Text über die überbordende Malerei der letzten zwanzig Jahre ohne Verweis auf Attersees frühere "Radikalität". Immerhin

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