"Ein extremer Glücksfall"

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

MUSIK Guter Indie, böser Major? Der Berliner Patrick Wagner hat beides von innen gesehen und die Konsequenzen gezogen: Sein Label Louisville Records, dessen Bands diese Woche in Wien spielen, funktioniert wie ein moderner Familienbetrieb. 

Man braucht ein gesundes Selbstvertrauen, damit die Menschen, die das mitbekommen, drüber schmunzeln können, dass der Typ größenwahnsinnig ist", sagt Patrick Wagner, der diesbezüglich bestens Bescheid wissen sollte. Beim Telefonat mit dem Falter wirkt er zwar ungewöhnlich zurückhaltend; es ist aber noch nicht lange her, da sprach er als Mitbegründer des Berliner Independentlabels Kitty-Yo und Frontmann der kürzlich aufgelösten Noise-Rock-Band Surrogat praktisch ausschließlich in Superlativen. "Das ist das Größte", war aus seinem Mund ebenso häufig zu hören wie, "das ist der totale Wahnsinn", seine Band hat er damit ebenso gemeint wie die diversen Kitty-Yo-Veröffentlichungen. Zwischenzeitlich hängte Wagner seinem Namen sogar das Kürzel


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