Zombies im Kaffeehaus?

ERWIN SCHOTZGER | Stadtleben | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

CafÉs Mehlspeis, kleiner Brauner und Internet: Viele Kaffeehäuser haben WLAN-Hotspots. Gehört Zeitunglesen hier bald der Vergangenheit an? 

Freier Internetzugang ist ein Grundrecht", sagt Zlatko Medle, Mitinhaber des caffè latte in der Neubaugasse. So gesehen sei der WLAN-Hotspot im Lokal kein Marketinggag, um mehr Gäste anzulocken, sondern einfach nur eine Selbstverständlichkeit in einer Kaffeebar des 21. Jahrhunderts. "Ich bin auch froh, wenn ich auf Reisen einen Gratiszugang ins Web habe", so Medle.

  Kabellose Funknetzwerke (WLAN) sind wegen ihrer kostengünstigen Installation der ideale öffentliche Internetzugang. Hotspots sind die (meist öffentlichen) Plätze in Reichweite eines WLAN-Funknetzes auf Flughäfen, Bahnhöfen oder eben in Kaffeehäusern. In den USA bieten bereits zahlreiche Coffeeshops ihren Gästen freien Zugang ins Internet an. Für die Gäste des Victrola Coffee & Art in Seattle war es offenbar schon so selbstverständlich, ihren Laptop mit ins Café zu nehmen

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