WIEDER AM MARKT

Isabella bella

Stadtleben | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

Und wieder einmal soll zu dieser Jahreszeit die höchst interessante Isabella-Traube gelobt werden, und zwar aus folgenden Gründen: Erstens sieht sie mit ihren kleinen, kugelrunden und zwetschken-schwarzen Beeren ziemlich gut aus, zweitens sticht sie aus der Vielzahl der derzeit angebotenen Speisetrauben durch ihren kräftigen Duft irgendwo zwischen Walderdbeere und nassem Tier heraus. Und drittens wird aus ihr, der von den Nazis und später auch dem österreichischen Weingesetz verpönte Uhudler gekeltert. Will man sie nicht zu Chutney oder Marmelade verkochen, kann man auch mit Holler und Brombeeren eine ziemlich intensive und schwarze Fruchtsauce kochen, auf die man dann mit Ingwerstückchen versetztes Vanilleeis setzt.

Isabella-Trauben, um E 4,40/kg bei Obsteck, Naschmarkt 147-166.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige