KURT JUNGWIRTH

"Entwicklung zur Fungesellschaft"

Steiermark Kultur | aus FALTER 37/05 vom 14.09.2005

Kurt Jungwirth ist einer der längst gedienten ÖVP-Kulturpolitiker in der Steiermark. Von 1970-1991 war er als Kulturlandesrat Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung. Seit 1976 ist er Präsident des steirischen herbsts. Aus dieser Funktion scheidet er mit Ende dieses Jahres aus.

Falter: Sie haben die Kulturpolitik der Steiermark über lange Zeit mitgeprägt. Wie beurteilen Sie die derzeitige Kulturpolitik?

Kurt Jungwirth: Das ist eine ewige Wechselbeziehung zwischen den Schaffenden. Nur von oben her zu erfinden ist schwierig und kann natürlich auch scheitern. Als einen gelungenen Versuch sehe ich die styriarte (von Jungwirth erfundenes Klassikfestival, Anm.). Am Beginn stand dabei die Überlegung, was machen wir im Grazer Sommer, wo alles öd und grau ist? Ansonsten ist es sicher so, dass die Gesellschaft Strukturen schafft. Es gibt in den letzten Jahren doch einiges Neue, beispielsweise das Netzwerk Theaterland Steiermark. Dass das ein Schwerpunkt geworden ist, finde ich gut. Auch


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige