Das letzte Gefecht

Steiermark Politik | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 38/05 vom 21.09.2005

LANDTAGSWAHLEN In ihrem sechzigsten Jahr an der Spitze der Steiermark findet sich die Steirische Volkspartei in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Die Gründe dafür wurzeln tief. Um Platz eins zu retten, malen die Parteistrategen sogar das "rote Gespenst" an die Wand. 

Nur zwei Wochen vor den Landtagswahlen hat sich in der Steirischen Volkspartei der Jargon des Kalten Krieges durchgesetzt. "Neue Lage - 17 Tage" betitelte VP-Klubobmann Christopher Drexler seine letzte Pressekonferenz. Und malte ein düsteres Szenario: In der Steiermark drohe eine rot-tiefrote "Schandkoalition" aus SPÖ und KPÖ. Diese sei von langer Hand vorbereitet und bereits auf Schiene - "auf Schiene Richtung Osten". Das Motto für die letzten Wahlkampfgefechte vor der Entscheidung am 2. Oktober werde daher, so Drexler, "Jagd auf Roter Oktober" heißen. Mit dem Inhalt des Bestsellers von Tom Clancy lässt sich die aktuelle Situation aber beim besten Willen nicht vergleichen. Im Buch geht es nämlich um den Kapitän


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